Von: Andrea Steinberg & Janek Pfeifer

Liebe Berliner-Revit-User-Group,

das 10. RUG-Treffen in Berlin liegt hinter uns – wir blicken dankbar auf einen schönen Abend zurück, aber lest selbst:

Die Berliner RUG hatte wieder die erfreuliche Gelegenheit sich für die Gastfreundschaft bei Leonhardt, Andrä und Partner (LAP) bedanken zu können. Wir wurden mit freundlichem Lächeln begrüßt und auf das Großzügigste versorgt. Diesmal brachten wir den Besprechungsraum fast an seine Grenzen. Am 16.1.2020 kamen 18 neue und 18 bekannte User zu Vortrag, Diskussion und zum Netzwerken zusammen. Nachdem die Berliner RUG in den vergangenen Jahren alleine zu laufen gelernt hatte, war es allen Anwesenden eine besondere Freude, Oliver Langwich wieder zu einem Treffen in Berlin begrüßen zu dürfen. Er hat auch gleich den Eröffnungsvortrag zum Thema Fachmodell / Koordinationsmodell beigesteuert, der mit den dargebotenen Rollenmodellen und Verknüpfungsstrategien auf Interesse und Zustimmung stieß. Hiermit waren die Strukturen abgesteckt, an denen sich weiterer Erfahrungsaustausch orientieren konnte.

Im Anschluss hörten wir von den Erfahrungen des Architekturbüros HENN, die in den vergangenen Jahren einige Anstrengungen unternommen haben, um ein großes und auf mehrere Standorte verteiltes Architektur-Unternehmen auf BIM-Methoden umzustellen. Anja Koch aus dem Design Systems Bereich von HENN berichtete ausführlich über die Erfolge und Herausforderungen, die mit einem solchen Wandel einhergehen. Die methodische Reife der Projekte hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Das konnte man gut daran ablesen, dass das Interesse an interdisziplinären Projekten zwischen Architekt, Tragwerksplaner und TGA-Planer bei der Betrachtung des Tagesthemas Fachmodell und Koordinationsmodell für diverse Nachfragen und Anregungen in der Gruppe sorgte.

In der anschließenden Pause entstanden viele angeregte Diskussionen in kleinen Gruppen. Es war gar nicht so leicht die Aufmerksamkeit wieder einzufangen und zum zweiten Impulsvortrag es Abends über zu gehen, in dem Oliver Langwich noch einmal nachlegte und Tipps & Tricks zur praktischen Umsetzung der Verknüpfung von Modellen zeigte, die eine saubere Trennung von Inhalten ermöglichen und die Arbeit mit gemeinsam genutzten Koordinaten sowie Umgebung und Bestand erleichtern. Hat man dieses Setup erstmal im Griff und ein Projektteam, das auch interdisziplinär zusammenarbeiten möchte, lässt sich viel Nutzen aus der Methode ziehe: von der Simulation von Bauabläufen bis zur teilautomatisierten koordinierten Schlitz und Durchbruchsplanung wurden Erfahrungen aus der Gruppe gespiegelt.

Als im Anschluss die Kronkorken ploppten und die Brötchen verspeist wurden fanden sich wieder reichlich Anknüpfungspunkte zum Austausch. Diskutiert wurde auch über weitere Themen vom Datenmanagement bis zum Changemanagement und zu Programmierprojekten. Der nächste Austragungsort für ein RUG-Treffen war ein heißes Thema. Allem Anschein nach wird es noch mindestens ein weiteres Treffen mit neuem Gastgeber in diesem Jahr geben. Soviel sei hier schon mal verraten.

Wir halten Euch auf dem Laufenden!
Grüße von Eurem RUG Berlin Orga Team,

Andrea Steinberg
& Janek Pfeifer

Posted by oliver Langwich

Dipl.-Ing. Oliver Langwich, Jahrgang 1973. Bereichsleiter/Consultant Hochbau/BIM bei Contelos GmbH, Hannover. Studium Konstruktiver Ingenieurbau an der FH Nordostniedersachsen. 2006-2009 Vertriebsingenieur International ABCguard safety systems GmbH. 2009 bis 2016 heute Consultant Application Engineer Hochbau/BIM. Seit 2016 Bereichsleiter Hochbau / BIM. Analyse und Konzeption von Arbeitsweisen und Richtlinien. Erarbeitung von Schulungskonzepten und Unterlagen. Ausbildung von Mitarbeitern, Trainern und Admins. Entwicklung von 3D-Modellierungs-Konzepten (Brücken, Tunnel, Wasser- und Abwasserbauwerke, Hoch- und Tiefbau).