Monat: April 2015

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RUG Treffen Hamburg und Stuttgart

 

Revit Anwendertreffen Hamburg

Am 13. Mai wird das zweite Norddeutsche RUG Treffen in Hamburg stattfinden. Leider haben wir noch keine Anmeldungen vorliegen. Lasst Euch diese Chance nicht entgehen! Wenn bis zum 6. Mai keine / weniger als 10 Anmeldungen vorliegen, werden wir das Treffen aller Voraussicht nach absagen müssen. Nutzt bitte diese kostenlose Möglichkeit, um zu Netzwerken, um Euch auszutauschen und auch, um etwas über die AVA-Anbindung von Gebäudemodellen via IFC zu erfahren. Hier nochmal alle wichtigen Daten: Hamburg, 13.05. von 18.00 – 20.00 Uhr
Gastgeber: BIB – Beratung Integration Bausoftware

TN Anzahl (max.): 30
Anmeldefrist: 06.05.2015
Schwerpunkt: Modelbasierte Kostenplanung mit Revit und BIM4You
Wie kann das Revit-Modell mit seinen Properties verwaltet und genutzt werden. Anhand der Software BIM4You wird gezeigt, wie durch in Revit festgelegten Parametern die Kalkulation und die Kostenplanung beeinflusst werden können und wie diese Properties auch direkten Einfluss auf
ein automatisch generiertes LV haben.

Adresse: ACC – Airport Conference Center, Flughafenstraße 1-3
Terminal 2 – Ebene 2 (Galerie)
22335 Hamburg (Fuhlsbüttel)
Anmeldung: oliver.langwich@gmail.com / revit@th-cad.de  

Revit Anwendertreffen Stuttgart – Nachbericht

Das erste Revit User Group Treffen am 16. April war mit 40 zufriedenen, nach Hause gehenden Teilnehmern ein für alle gelungenes Event. Nicht nur, dass die Bewirtung durch den Gastgeber Boll & Partner hervorragend war (Bier und Pizza), auch der Vortrag von Kirstin Bunsendal über “Große Projekte mit Revit” kam bei allen sehr gut an. Das eine oder andere “Oh / Aha” war im Auditorium jedenfalls zu hören. Und genau das war und ist ja das Ziel eines solchen Treffens: sich austauschen. Workflows / Workarounds darstellen und erörtern. Probleme, die sich einem im täglichen Geschäft stellen, mit anderen teilen und ggf. mit den Erfahrungen Dritter lösen oder zumindest Lösungsansätze mit Nachhause nehmen zu können. Ich ziehe meine Motivation, diese Treffen unentgeltlich in meiner Freizeit zu organisieren, genau aus diesen positiven Feedbacks. Weil es einfach Spaß macht, mich mit interessanten Leuten zu treffen und auszutauschen. Leute, die die gleiche Leidenschaft teilen und Lust haben, neues auszuprobieren. Meine Gespräche waren jedenfalls durchweg positiv und Ihr könnt Euch sicher sein, dass es weitere Treffen geben wird. Ort und Zeit werden wir rechtzeitig mitteilen. Und wieder der Aufruf: schreibt mir oder Thomas Eure Wünsche und Ideen für diese Treffen. Abschließend noch ein Großes Dankeschön für die Organisation und Unterstützung vor Ort an Benjamin sowie an Kirstin für Ihren Vortrag!

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Brückenkonstruktion 2.0(15)

  Heute nun der angekündigte Post zum Thema Brückenbau mit Revit. Nicht umsonst habe ich auf meinem Blog meine “Diplom-Brücke” als Bild. Bereits vor 4 Jahren, als uns die adaptiven Bauteile erstmals zur Verfügung standen, konnte ich einen Brückenquerschnitt modellieren, der sowohl die Trasse als auch die Gradiente wiederspiegelt / diese Anforderungen erfüllt. Im Jahr 2015 stehen weitere Funktionen zur Verfügung, die die Konstruktion auch anspruchsvollerer Brücken ermöglichen. Deshalb habe ich den heutigen Post auch Brückenkonstruktion 2.0 (15) genannt.

Prolog

Als mich auf der BAU in München ein großes Planungsbüro fragte, ob es möglich ist, mit Revit Brücken zu konstruieren, so wie sie in Deutschland üblich sind, nahm ich die Herausforderung dankend an. Wie man erkennen kann, ist diese Brücke weitaus anspruchsvoller, als meine damalige. Und ich gebe gerne zu, dass ich so manche Stunde in meiner Freizeit damit verbracht habe, passende Modellierungstechniken und Workflows zu einem Konzept zusammen zu bringen.  

Teaser Brückenmodellierung

 

Trasse

Die vorliegende Straßenbrücke kreuzt vier Gleise der Bahnstrecke Frankfurt-Fulda und schließt an vorhandene Straßen an. Daraus ergeben sich wie üblich im Brückenbau, Zwangspunkte und Randbedingungen, die beim Entwurf berücksichtigt werden müssen. Diese Planungsdaten kamen aus AutoCAD Civil 3D und standen als Unterlage zur Verfügung.   Trasse aus Civil 3D Fertiger Längsschnitt aus ACAD

Regelquerschnitt, Kappen und Pfeiler

Der Regelquerschnitt des Überbaus besteht aus einem Plattenbalken in Spannbetonbauweise mit veränderlicher Querneigung (0,8 – 8,0 % im gesamten Brückenbereich). Die Kappen besitzen ebenfalls eine veränderliche Querneigung und müssen, wie auch der Überbau, sowohl der Trassierung als auch der Gradiente folgen. Die Pfeiler weisen eine V-Form auf, die Kanten sind z.T. gefast oder abgerundet. Gegründet werden sie auf Bohrpfählen.

Querschnitt Querträger

Im Bereich des Übergangs vom Spannbeton zum Verbundbereich, stehen zwei große Pfeiler inklusive massivem Querträger, der zur Verankerung der Spannglieder dient.

Querschnitt in Feldmitte

In Feldmitte besteht der Querschnitt aus einem geschweißten Stahlkasten-Hohlträger. Zusätzlich verfügt dieser Bereich über einen Verband zur Aussteifung.

Schutz- und Leiteinrichtung

Das Geländer muss entsprechend den Richtzeichnungen ausgeführt werden und dem geometrischen Verlauf der Kappen folgen. Das betrifft natürlich auch die hier nicht modellierten Schutzeinrichtungen.  

Die Brücke in Revit

Trasse / Leitkurve

Die Trasse, welche ja als CAD-Zeichnung vorlag, habe ich mit meiner Methodik in Revit als Leitkurve erstellt. Eine direkte Verwendung der CAD-Zeichnung ist noch nicht möglich. Trassierungspunkte können bestimmt und für die Querschnitte am jeweiligen Punkt genutzt werden.

Spannbetonbereich

Alle erforderlichen Randbedingungen wie z.B.

    • Regelquerschnitt mit veränderlicher Neigung 0,8 – 8%
    • Querschnitt Parallel zu Z
    • Querschnitt Orthogonal zum Pfad

können mit meiner Konstruktionsmethodik eingehalten werden.

Verbundbereich

Im Verbundbereich der Brücke gibt es eine Veränderung der Bauweise vom Spannbeton zum Stahl-Verbundbau. In diesem Bereich gab es zusätzliche Anforderungen:

    • Veränderliche Höhe
    • geschweißter Stahlkasten-Hohlträger
    • Aussteifungs-Verband (der Geometrie folgend, mit einer definierten Teilung)

                                                 

Pfeiler

Die Pfeiler der Brücke sind V-förmig, teilweise gefast oder abgerundet und mit Fugen.    

Widerlager

In Deutschland folgen die Brücken dem Straßenverlauf. Daraus ergeben sich oft schiefwinklige und geometrisch anspruchsvolle Bauwerke. Aus diesem Grund war die Konstruktion der Widerlager ebenfalls von besonderem Interesse dieser Machbarkeitsuntersuchung. Man sieht, dass die Konstruktion eines Widerlagers, welches den geometrischen Randbedingungen des Überbaus folgt, absolut machbar ist (Auflagerbank folgt der Querneigung, die Flügelwände sind unter 60° geneigt, die Oberkante entsprechend dem Längsgefälle ausgearbeitet).    

Kappen

Die Kappen der Brücke folgen der Trasse und dem Gradientenverlauf. Außerdem besitzen sie eine Querneigung auf der Ober- und Unterseite. Die Technik zur Modellierung entspricht dem des Überbaus.

 

 

Geländer

Das Geländer der Brücke besteht aus 166 Abschnitten a´ 2m Breite. Die möchte man nicht einzeln setzen! Auch hier bietet uns Revit 2015 mit dem Reihe-Befehl eine intelligente Funktionen, die wir nutzen können.   Wichtig beim Geländer, es muss der Kappe folgen und die Pfosten sollen natürlich die richtige Ausrichtung aufweisen.   

 

 

Querschnitt  / Höhenkoten-Plan

Die Herausforderung bei der Dokumentation liegt eindeutig in den noch nicht 100% verfügbaren Funktionen, die Revit mitbringt. Dennoch kann ich mit bestimmten Workflows / Workarounds und meinem Konzept zur Erstellung von Brückenbauwerken sowohl Querschnitte als auch Höhenkoten-Pläne erstellen. . Vermaßung der sichtbaren Geometriekanten im Querschnitt. Für die Baustelle erforderlich: ein Höhenkotenplan in einem definierten Raster-Abstand.    

Epilog

Um es hier noch einmal deutlich zu sagen: an dieses anspruchsvolle und komplexe Bauwerk hat sich zuvor noch keiner mit Revit herangewagt!  Zwar sind im Bereich der Dokumentation noch Workarounds notwendig, bei der Modellierung aber zeigt Revit aus meiner Sicht und der von Fachkollegen aus dem Bereich Brückenbau, dass es funktioniert.

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Dynamo 0.8 veröffentlicht / Update RUG Treffen Stuttgart

Dynamo hat wieder einen großen Sprung gemacht und es gibt ein neues Release: Dynamo 0.8
Was es alles neues gibt, erfahrt Ihr hier:
http://dynamobim.com/dynamo-0-8-0/

RUG Treffen Stuttgart

Wir liegen aktuell bei 35 Anmeldungen!! Das ist spitze und wir von der RUG freuen uns sehr über diese hohe Teilnehmer-Anzahl.
Hier die wichtigsten Infos nochmal in kürze:
Wo/Wann:
Stuttgart, 16.04. von 18.00 – 20.00 Uhr
Schwerpunkt:
Große Projekte mit Revit
Gastgeber: Boll und Partner, Beratende
Ingenieure

Adresse: KAV Rheno-Nicaria, Etzelstraße 7,
70180 Stuttgart Vortragssaal EG
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Facility Management und Brückenbau mit Revit

  Vielleicht ist es gerade mal an der Zeit, etwas Stolz sein zu dürfen. Rückblickend auf die vergangenen 3 Monate möchte ich diese Woche zwei Projekte von mir vorstellen, die wie ich finde, herausragend oder, wem das zu viel ist, zumindest wegweisend sind / waren. Beginnen möchte ich mit einer Entwicklung, die in den letzten Monaten wieder verstärkt bei mir und meinen Kollegen nachgefragt wird. Es geht um das Thema Facility Management (FM). Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an den Vortrag “Planen_Bauen_Betreiben -Bidirektionalität zwischen CAD Modell und Facility Management Software”, den ich gemeinsam mit Jan Hübner von OneTools 2012 gehalten habe (PDF). Die Volkswagen Financial Services (VWFS) AG in Braunschweig nutzt seit 20111 Revit und BuildingOne (BO), um mit den eigenen Gebäude- / Betreibermodellen Flächenmanagement-Aufgaben durchzuführen. Dazu gehören u.a. auch die Varianten- und Umzugsplanung sowie das Schlüsselmanagement. Trotz dieser Tatsache, wird bei manchen Veranstaltungen oder in anderen Medien des Öfteren mal propagiert, dass es ein Bidirektionales arbeiten nicht oder nur eingeschränkt gib oder dass das nur mit einem ganz bestimmten, neutralen Format möglich sei / sein dürfte. Über manches kann man sicher vortrefflich diskutieren. Fakt ist, dass das System / der Prozess “Betreiber-Modell / Building One (BO)” 1:1 funktioniert. Dies war ja auch der Grund, warum man damals (2011)  bei VWFS zukunftsweisend auf das Dateiformat .rvt und die Bidirektionale FM-Software BO gesetzt hat. Referenzstory Volkswagen Financial Services AG

BuildingOne

Wer BuildingOne noch nicht kennt, der sollte auf jeden Fall einen Blick auf die neue Version riskieren. Denn ich konnte mich bei einem gemeinsamen Kundentermin letzte Woche, wieder einmal davon überzeugen, wie leistungsstark die Software ist. Beispiel gefällig? Nun, in wenigen Minuten hat Jan vor Ort beim Kunden Revit und BO verknüpft und eine wunderschöne Auswertung / eine Raumliste erstellt, die ungefähr so ausgesehen hat: BO erzeugt automatisch für jeden Raum eine 3D-Ansicht, inklusive der im Raum befindlichen Objekte. Hier geht´s zum Feature-Video: http://www.youtube.com/watch?v=jbewHQrH2Qs    

Brückenbau mit Revit

Das zweite Projekt, betrifft das Thema Brückenbau mit Revit. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich dieser Tage eine Präsentation halten durfte, an deren Ende  die voraussichtliche Einführung von Revit im Bereich Brückenplanung sein wird. Auf jeden Fall konnte ich alle Modellierungsthemen am Beispiel das Kunden ,ein sehr komplexes Brückenbauwerk,zeigen. Mehr will ich aber noch nicht verraten. Den Post wird es am Ende dieser Woche geben.