Am 15. & 16.09. findet der Kongress Infrastruktur Digital Planen und Bauen 4.0 als Live Stream statt.
Gemeinsam mit Christoph Crause, Geschäftsführer der RMK aus Celle, berichte ich vom größten BIM Pilotprojekt der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLSTBV) – der Huntebrücke bei Oldenburg.
Bei diesem Projekt haben wir (Contelos) das Bestandsmodell der Brücke basierend auf dem Laserscan von rmk sowie weiteren Bestandsplänen erstellt.
Abzugeben war neben dem nativen Format, auch ein entspr. Attribuiertes IFC Modell .
Eine sehr spannende Aufgabe, bei der wir einen großen Teil der Aufgaben über Teil-Automatische Prozesse für uns gelöst haben. Wollt Ihr mehr erfahren, dann habt Ihr folgende Möglichkeiten:
In meinem Vortrag beim buildingsmart Anwendertag in Düsseldorf, habe ich u.a. von der Huntebrücke berichtet. Unser Kunde rmk aus Celle hat die Brücke Aufgemessen / Laser-Gescannt und mein Kollege Hendrik Scherder hat das Bestandsmodell in Revit erstellt (Dienstleistung CLS).
Dazu kam auch die Aufgabe, die Bauteile entsprechend zu klassifizieren / zu informieren. Insbesondere der letzte Punkt war eine Woche zuvor Thema bei einem anderen Termin in Hamburg. Seitens eines externen Beraters hieß es, dass es keine Möglichkeit gibt, beispielsweise die ASB-Ing. so vorzuhalten, dass „auf Knopfdruck“ Informationen in das ausgewählte Bauteil übertragen werden – Herausforderung angenommen 😉
Die Idee / Lösung im Termin, die sich im Nachgang als machbar erwiesen hat, beruht auf Excel und dem Classification Manager (CM) von Autodesk. Kennt Ihr nicht? Dann schaut ihn euch mal an – http://www.biminteroperabilitytools.com/
Wie funktioniert das ganze? Der CM kann zwei Parameter in Revit mit Informationen aus einer Excel-Liste füllen. Sowohl die Excel-Liste ist definierbar, als auch die Parameter, in die die Werte geschrieben werden sollen.
Im oberen Bild sieht man, dass zwei Attribute / Parameter bereits gefüllt worden sind. Anschließend kann ich einfach auf die nächste Eigenschaft wechseln und die nächsten / entsprechenden Parameter wieder füllen. Nachfolgend sieht man das am Beispiel der Schutzplanke:
Im nachfolgenden Bild seht Ihr die zugrunde liegende Excel-Liste. Hält man sich an die Instructions (Tabellen-Blatt ganz links), lassen sich recht unkompliziert eigene Codierungen, Klassifizierungen oder Bauteil-Informationen in Tabellenform vorhalten und über den CM auf die Bauteile übertragen (natürlich kann man bspw. auch die ASB-Ing. durchwälzen und die benötigten Informationen manuell im Bauteil eintippen. Aber wie spannend kann das sein und fehleranfällig ist es sicher auch).
Trefft mich und meine Kollegen auf der BAU 2019 in München. Wir sind auf dem Stand der Autodesk – Stand 419, Halle C5.
Wir zeigen Euch Infrastrukturprojekte und Entwicklungen aus unserem Haus der letzten 4 Jahre. Denn die BAU 2015 gab mit der von uns erfolgreich durchgeführten Machbarkeitsstudie für die Firma SWECO, den Startschuss für die Modellierung von Brücken mit Revit.
Seitdem ist viel passiert und gleich zu Beginn des Jahres 2019 können wir nicht nur auf meine Spline-, Lofting- und Sweeping-Methode bei der Erstellung von Brücken, Tunneln und Verkehrsstationen zurückgreifen. Mit Stolz und Dank meines Teams, haben wir zwei neue Methoden entwickelt, die:
Dynamo Lofting Methode
Dynamo Sweeping Methode
Beide Methoden ermöglichen uns, unterschiedliche Arten der Modellierung. Das heißt, wir können projektspezifisch bzw. gemäß Anforderung der Leistungsphase/ AIA unsere Bauwerke erstellen.
Passend dazu, haben wir auch einen Workflow entwickelt, der das Projekt-Setup für ein Open BIM Projekt wesentlich erleichtert und der die Attributierung gem. AIA gewährleistet:
Kommt vorbei oder schreibt mir, wenn Ihr mehr erfahren wollt.
Bereits 2015, als wir das Thema BIM4Infrastructure mit der Modellierung von Brücken gem. dt. Normen 2015 als Erste begonnen haben, konnten wir mit Hilfe der adaptiven Familien unsere Schutz- und Leiteinrichtungen auf den Bauwerken platzieren. Auf der Autodesk University und auch auf der BILT (Building Infrastructure Lifecycle Transportation) Konferenz 2017 habe ich in der Vergangenheit unterschiedliche Techniken und Lösungen dazu präsentiert (PPT).
Vor kurzem habe ich Euch auf das FIT Tool von Fides aufmerksam gemacht und auch wir waren nicht untätig, was Weiterentwicklungen anbelangt. Ich möchte Euch heute in einem kurzen Teaser zeigen, was Hendrik und ich i.d. letzten Wochen in Richtung Brückengeländer gemacht haben und wie Dynamo eure Arbeitsprozesse unterstützen kann.
Wir entwickeln gern mit / für Kunden innovative Lösungen. Anfragen dazu sind jederzeit Wilkommen (scherder@contelos.de / langwich@contelos.de) !
Aufgabe und Zielsetzung
Die Aufgabe bestand auch dieses Mal darin, ein Brückengeländer zu erstellen. Allerdings wollten wir uns dieses Mal nicht der Adaptiven Familien bedienen, sondern eine Lösung finden, bei der Standard- / Classic-Familien verwendet werden
Performance-Gewinn
Vereinfachung der Arbeitsabläufe / Modellierung
Dazu sollte das Geländer direkt im Projekt erstellt werden können.
Weiterhin sollten verschiedene Einstellungen im Script Anpassungen gem. BAST und Konstruktiven Erfordernissen ermöglichen. So zum Beispiel:
Abgreifen einer oder mehrerer Kanten als Bezugskante zur Platzierung des Geländers
Angabe von Versatzmaßen zur gewählten Kante
Angabe eines Start- und Endversatzes in der Achse (Erster / Letzter Pfosten)
Abstand der Pfosten / Feldbreiten
Autom. Ausrichtung der Pfosten zur Kante (Orthogonal)
Autom. Erkennung der Holmlage und Füllstablänge in Abhängigkeit von der Pfostenhöhe
Autom. Erstellung Fußplatte und Ausgleichsschicht (inkl. Verschneidung mit zugrunde liegender Kappe auf der das Geländer steht)
Als User-Interface wollten wir nicht nur den Dynamo-Player benutzen, sondern mit Hilfe des Data-Shapes Packages noch einen Schritt weiter gehen, um die Bedienung den Anwendern noch einfacher zu machen.
Lösung
Im Video zeigen wir, wie die Lösung und das Ergebnis aussieht. Es läuft etwas schneller ab, für die gezeigte Brücke benötigt man bzw. Dynamo ca. 8 Minuten.
Bitte habt Verständnis, dass wir natürlich nicht im Einzelnen auf die Lösung eingehen können. Neben dem Knowhow in Dynamo gehörte auch eine Menge Wissen in Bezug auf die Familien und deren Interaktion miteinander dazu.
Letzten Endes verdienen wir unser Geld damit und wer Unterstützung braucht, kann sich jederzeit gern an Hendrik, mich und unsere Kollegen wenden.
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