Im Verlauf des letzten Jahres, konnten ich und meine Kollegen von der Contelos, erfolgreich die Unternehmensgruppe BUNG bei der Implementierung von Revit im Infrastrukturbereich unterstützen. Welche Herausforderungen es dabei zu bewältigen und welche Lösungen es gab, könnt Ihr hier lesen: Passend dazu haben wir einmal aufgeschrieben, welche Möglichkeiten Revit inzwischen im Ingenieurbau bietet – Massivbau, Stahl- und Holzbau. Denn nicht nur die Modellierungsfunktionen (adaptive wie klassische inkl. Parametrik), sondern auch die Standard-Funktionen für den Stahl- und Massivbau haben sich mit Revit 2017 erheblich erweitert. Kombiniert man das noch mit Dynamo und speziellen Erweiterungen von uns / AGACAD, erhält man großartige Möglichkeiten, effizient mit Revit im Hoch-, Ingenieur- und Sonderbauwerksbau zu arbeiten. Holzrahmenbau – autom. Erstellung der Rahmen aus dem Modell heraus und Ansteuerung der Fertigungsmaschinen (CNC) der Fa. Weinmannhttp://www.aga-cad.com/blog/webinar-new-application-for-revitr-to-export-multi-layered-frames-of-wooden-walls-and-floors-to-automated-panel-production-lines
In der letzten Woche gab es für mich und meine Kollegen bei der Contelos die OTx, die One Team Extension. An 3 Tagen wurden wir seitens Autodesk auf den neuen Versionen geschult. Ich selbst war nicht nur Teilnehmer, sondern auch Referent. Gemeinsam mit Matthias zeigte ich in einem deutsch- und einem englischsprachigen Kurs, wie Brücken / Tunnel mit Revit und Dynamo modelliert werden können. Das Thema Infrastruktur, die wieder “sexy” werden muss, wie Matthias schon letztes Jahr auf der OTx zu Recht gesagt hat, war in vielen Sessions ein Thema. Sehr interessant ist hier die Entwicklung im Bereich InfraWorks, Inventor aber auch hinsichtlich Bewehrung. Bei den letzten Treffen der RUG konnte ich ebenfalls zeigen, was technisch aktuell alles möglich ist. Besonders Stolz bin ich aber auf zwei meiner Kunden, die ich während des letzten Jahres kennengelernt habe und die ich seitdem aktiv bei der Implementierung von Revit / BIM begleite. Und genau für diese Zusammenarbeit möchte ich mich bedanken. Denn dadurch war es uns als Contelos möglich, in diesem Jahr einen Innovationspreis für die Implementierung von Revit, Dynamo und Showcase bei der Firma BUNG zu erhalten. Wer mehr zum Thema Brücken, Tunnel und Implementierung wissen möchte, der kann natürlich gern auf mich zukommen! Oder er nutzt die Gelegenheit und trifft zwei der Protagonisten (Contelos / BUNG) “On the Road” – bei der Veranstaltung “Implementierung von BIM-Prozessen”. Weitere Infos dazu findet Ihr nachstehend. Im Video seht ihr, welche Themen / Aufgaben wir bereits mit Dynamo beim Thema Brücke beherrschen. Allerdings, und da stimme ich Christian von BUNG absolut zu, es muss nicht immer ein Script sein! Mit anderen Worten, ich komme in Revit auch ohne Dynamo sehr, sehr weit, wenn ich denn mein Handwerkszeug beherrsche. Und bei den Brücken, Tunneln und anderen Sonderbauwerken bedeutet dies eigentlich automatisch die Verwendung von adaptiven Bauteilen – was ja aber auch sehr viel Spaß macht !
Innovation in Construction
Aber egal wie weit ich mit Dynamo bei der Modellierung gehe oder wie stark ich die adaptiven Familien einsetze, am Ende muss aktuell immer noch ein Plan auf die Baustelle. Genau mit dieser Prämisse sind wir bei beim Thema Infrastrukturplanung bei BUNG und den anderen gestartet. Der Erfolg zeigt, dass unser Konzept erfolgreich und praxistauglich ist. Und darauf bin ich wirklich sehr stolz…!
Implementierung von BIM-Prozessen
Alle reden derzeit von Building Information Modeling, kurz BIM, und wie es die Kultur des Planens und Bauens in Deutschland verändern wird oder gar schon verändert hat. Spätestens nach der Veröffentlichung des „Stufenplans Digitales Planen und Bauen“ durch Minister Alexander Dobrindt, kommt man nicht umhin, sich eingehender mit dem Thema zu beschäftigen. Wir haben das zum Anlass genommen, zwei Firmen zu bitten, zu berichten, wie sie sich auf die Zukunft vorbereitet haben, was ihre Intentionen waren und wie sie vorgegangen sind. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich ein Bild zu machen wie sich die Implementierung von BIM-Prozessen auf ein Unternehmen auswirkt. Ergänzend wird die DEUBIM über den Stand von Standards, Zertifizierung und Ausbildung im Bereich BIM in Deutschland sprechen. Wir bieten Euch kostenlos die Möglichkeit, unsere BIM-Roadshow an zwei Veranstaltungsorten im Juni zu besuchen – wir freuen uns auf Euren Besuch und interessante Gespräche in den Pausen.
Am 21. Juni findet an der Hochschule Bochum das 150. DVW-Seminar mit dem Schwerpunkt Building Information Modeling (BIM) und 3D-Geoinformation statt. Inhalte – Von der Planung über das Gebäudemanagement zum 3D-Stadtmodell – ÖbVI als Dienstleister in BIM-Projekten – Schnittstellen zu BIM Neben Frau Dr. Ilka May werden u.a. nochDr.Ing. Robert Kaden, Dr.Ing. Christian Manthe, Dipl.-Ing. Architekt Hagen Schmidt Bleker, Dipl.-Ing. Martin Pilhatsch, Dr.Ing. Özgür Ertac sowie Dipl.-Ing. Ekkehard Matthias auf dieser Veranstaltung als Sprecher auftreten. Auch ich werde mit dem Vortrag “BIM4Infrastructure – Die Revit Plattform” aktiv an der Veranstaltung teilnehmen. Building Information Modeling (BIM) beschreibt eine neuartige Methode des digitalen Bauens, die zukünftig zum bestimmenden Verfahren der Bauplanung und ausführung werden wird. BIM wirkt sich jedoch darüber hinaus auch auf den Betrieb bis hin zum späteren Abriss von Gebäuden und damit auf den gesamten Bauwerkslebenszyklus aus. Die Grundlage für BIM stellen dabei dreidimensionale semantische Bauwerksmodelle dar. Alles dies hat vielfältige und starke Konsequenzen für die Geodäsie, z.B. für die Bauvermessung, die sich neuen Anforderungen und Abläufen stellen muss. Daneben kann die Geodäsie selbst wertvollen Input für BIM leisten und umgekehrt von BIM erwarten. Insbesondere zwischen 3DModellen des Geoinformationswesen und BIM ergeben sich Schnittstellen. Das Seminar behandelt sowohl die methodischen als auch technischen Hintergründe von BIM und deren Auswirkung auf die Geodäsie. Durch Anwendungsbeispiele wird aufgezeigt, wie die neue Methode von Auftraggebern und nehmern in der Praxis gehandhabt wird und welchen Beitrag die Geodäsie leisten kann. Die Vorstellung von aktuellen Softwarelösungen aus dem GIS wie auch dem AEC-Bereich soll einen Einblick in die digitale Werkzeugpalette für BIM geben. Eine Podiumssession vertieft den fachlichen Austausch und ermöglicht es den Teilnehmern, weitergehende Fragen mit den Vortragenden interaktiv zu diskutieren. Zielgruppe Geodäten, Facility Management und Planer, Architekten und Bauingenieure Termin/Ort 21. Juni 2016 Hochschule Bochum, Fachbereich Geodäsie Anmeldung Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Klein Hochschule Bochum, Fachbereich Geodäsie Lennershofstraße 140, 44801 Bochum Tel.: +49 (0)234 3210543 EMail: ulrike.klein@hsbochum.de Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer